Wiener Staatsoper │ Carmen│ Micaëla

Slávka Zámecníková sang bei der Premiere vor einem knappen Jahr noch die Rolle der Frasquita. Jetzt vertraute man ihr die Rolle der Micaëla an und sie nutzte diesen Wechsel mit einem starken Vortrag. Ihr Sopran klang fest und nie scharf. Spielte sie anfangs noch ein schüchternes, junges Mädchen das seine erste Liebe entdeckt, so war sie später in ihrer Arie und in der Schlussszene des dritten Aktes zu einer ernstzunehmenden Gegnerin von Carmens gereift, die um Don Josés Liebe kämpft.

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Micaëla es Slávka Zámecníková, una voz de gran ternura lirica e intensa calidez, que flue muy bien alcanzando sin esfuerzo incluso los agudos que, a pesar de la gran claridad tímbrica, nunca llegan a ser ásperos.

(Micaëla is Slávka Zámecniková, a voice of great lyrical tenderness and intense warmth, which flows very well, effortlessly reaching even the high notes that, despite the great clarity of tone, never become harsh.)

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Slávka Zámecníková ist eine makellose herzerweichende Micaëla.

Der Standard

Slávka Zámecniková, die als Micaela einen hervorragenden Eindruck macht und für ihre eindringliche Arie „Je dis, que rien ne mépouvante” Applaus bekommt.

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Sie fleht den Herren an, ihr Mut zu geben, für den Mann, den sie einst liebte. Es ist einer der offenen Fragen dieser Oper, ob „jadis“ (frz.: einst) nicht ein Vorwand ist und Micaëla immer noch in ihren José verliebt ist. Calixto Bieito scheint die affirmative Antwort vorzuziehen. Und Slávka Zámečníková ist da voll dabei: Was war das für ein himmlischer Gesang in ihrer Arie im dritten Akt!

Tiefgreifende Emotionen, die man in Worten allein nicht ausdrücken kann, strömen durchs Haus. Das, was man im Schauspiel nicht kommunizieren kann, die Antwort auf die Frage, warum diese Worte ohne Musik wertlos wären. Dieser Sopranistin steht hoffentlich noch eine große Karriere bevor!

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